Hagelschaden am Auto: so bekommen Sie ihn ersetzt
Ein Sommergewitter mit Hagel reicht, und das Auto ist übersät mit Dellen. Die gute Nachricht: Hagelschäden sind ein klassischer Fall für die Teilkasko, und die Reparatur ist oft unkomplizierter als gedacht.
Welche Versicherung zahlt?
Hagelschäden übernimmt die Teilkasko (und damit auch die Vollkasko), abzüglich Ihrer vereinbarten Selbstbeteiligung. Eine Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse gibt es bei Teilkasko-Schäden nicht. Haben Sie nur eine Haftpflichtversicherung, bleiben Sie leider auf dem Schaden sitzen.
So gehen Sie vor
Fotografieren Sie die Schäden, melden Sie den Schaden zügig Ihrer Versicherung und warten Sie mit der Reparatur, bis die Versicherung den Schaden begutachtet hat oder eine Freigabe erteilt. Nach großen Unwettern organisieren Versicherer oft Sammelbesichtigungen.
Reparatur: oft ohne Lackieren
Viele Hageldellen lassen sich per Ausbeultechnik ohne Lackierung beseitigen. Das ist schneller und günstiger als klassisches Spachteln und Lackieren und erhält den Originallack. Eine gute Werkstatt berät, was bei Ihrem Schadenbild sinnvoll ist.
Auszahlen lassen statt reparieren?
Sie können sich den Schaden auch auf Gutachten- oder Kostenvoranschlagsbasis auszahlen lassen und mit den Dellen weiterfahren. Bedenken Sie: der Schaden mindert den Wiederverkaufswert, und bei einem späteren Verkauf müssen Sie ihn angeben.
Schaden reparieren lassen?
Wir verbinden Sie kostenlos mit einer geprüften Werkstatt in Ihrer Nähe. Unverbindlich, Sie entscheiden nach dem Angebot.
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